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Pops
Tönende Wunderwelt
Einige
Informationen |
Pops
Tönende Wunderwelt ist
eine sogenannte Radiosendung, die man wöchentlich hören
sollte.
Die erste
dieser
Sendungen wurde im Oktober 1987 ausgestrahlt,.und noch immer hat sich
nicht
das richtige Schubfach zimmern lassen, für das, was jeden Sonntag
zwei Stunden lang im Radio geschieht. Der Ziehvater dieses
eigentümlichen
Programms, Joachim Deicke (vulgo "Der
geschwätzige
Moderator/ El Chismoso"), hat sich mit seiner äußerst
aktiven
Hörerschaft darauf geeinigt, daß es "Pop"-Musik ist, die da
ertönt - egal ob sie nun aus England, Mexico, Zaire oder Island
stammt.
Und das können ebenso alte Calypso-Aufnahmen sein, wie
rauhbeiniger
Trash-Beat aus einem Vorort von Recklinghausen.Alles ist möglich -
solange es nicht
-
a) langweilig
-
b) dummdreist
-
c) überflüssig
-
d) splunge ist.
Unter dem Motto "und führe uns mal in
Verwirrung" gehören Paul E. Pop die
beiden
wichtigsten Stunden der Woche - auch wenn "der Mann aus dem Jenseits" -
Paul E(duard) Pop(linski) - selbst bislang nie in seiner eigenen
Sendung
aufgetaucht ist.
Der Versuch keiner
Definition
-
Die
Verlegenheitslösung:
Als Pops Tönende Wunderwelt
zum Ersten mal im Herbst 1987 durch den Äther der Norddeutschen
Tiefebene
waberte, sollte eigentlich Paul Eduard
Poplinski
(alias Paul E. Pop) am Mikrofon sitzen und der geneigten
Hörerschaft
von seinen weltumspannenden Abenteuern berichten. Aber der geniale
Globetrotter
verschwitzte den Termin, und ließ sich von seinem alten Freund
Joachim
Deicke vertreten. Die Notlösung wurde zum Dauerzustand: Joachim
Deicke - seinen Hörerinnen und Hörern inzwischen
besser
als "der geschwätzige Moderator" bekannt - redet, schimpft und
stellt
die Musik zusammen, während Paul E. Pop allwöchentlich die
Berichte
seiner haarsträubenden Abenteuer nach Bremen schickt, die mit
angemessener
Begleitung verlesen werden.
-
Die
unendliche
Geschichte: Das eingespielte Team "Pop & Deicke" war
verblüfft,
als ihr "Tönendes Etwas" regelmäßig unter den
Beliebtesten
Radiosendungen des Landes auftauchte; als Hörerinnen und
Hörer
Pop-Ins veranstalteten; als andere Sender sich einklinkten und als die
ersten - liebevoll gestalteten - Fanseiten im Internet auftauchten.
Acht
Jahre lang wurde die Wunderwelt von DT64 und seinem Nachfolger MDR
sputnik ausgestrahlt. In Paul E. Pops Heimatstadt Berlin ist die
Sendung
über SFB multikulti zu empfangen, und 1999 klinkte sich
auch
das WDR Funkhaus Europa in Köln in das Universum
spannender
Geschichten und ungewöhnlicher Musik. Im Juli 2001 wurde Pops
Tönende Wunderwelt international: Radio 3fach
in
Luzern holte sich den Pop in die Alpen und sorgte gleichzeitig
dafür,
dass auch die komplette Sendung weltweit durchs Internet
geistern
durfte.Neben einem Dutzend von Fans geführten Pop-Seiten im
Internet,
hat sich inzwischen auch diese quasi offizielle Heimatseite zur
'Wunderwelt'
etabliert, die von Joachim Deicke regelmäßig aktualisiert
wird.
Fans in Taiwan, Australien und in den USA lassen sich mit Kassetten
versorgen;
ein umfangreiches Pop-Archiv wurde aufgebaut, in dem alle
Fundstücke
rund um die RADIO-BREMEN-Sendung gehortet werden.
-
Nur im
Radio:
Allen frommen Wünschen der geneigten Hörerschaft zum Trotz
ist
keiner der Texte dieser Sendung, keines der Abenteuer des Paul E. Pop
jemals
als Buch erschienen; es gibt keine CDs oder sonstigen "Dokumente
für
die Ewigkeit". Die Wunderwelt zählt zu den wenigen Dingen, die es
- glücklicherweise - nur im Radio gibt.
-
Anything
goes:
"Jeder Versuch, unsere Sendung zu einzuordnen und festzunageln, wird
unweigerlich
dazu führen, dass sich die Sendung in etwas noch Bizarres,
Undefinerbareres
verwandelt!" formulierte Paul E. Pop den immer noch gültigen
Grundsatz
dieser Sendung. Und ein Hörer schrieb ebenso treffend: "Man kann Pops
Tönende Wunderwelt einfach nicht beschreiben. Unbedingt
Anhören!"

Die geneigte
Hörerschaft
hat das ausdrückliche Recht, die Existenz des Namensgebers der
sog.
Sendung Pops Tönende Wunderwelt,
Paul Eduard Poplinski aus Berlin-Wedding (genannt "Paul E. Pop")
jederzeit
anzuzweifeln, zu bestreiten oder in Frage zu stellen. Paul E. Pop
behält
sich die Freiheit vor, die Existenz einzelner Hörerinnen und
Hörer
in Frage zu stellen, anzuzweifeln oder zu bestreiten. Der
geschwätzige
Moderator hat das Recht, diesen Problemkomplex jederzeit ins
Lächerliche
zu ziehen.

Das oft in
der
obengenannten Sendung zitierte Buch Alles ist sinnlos!
wurde
von Ronald Bodenfeger geschrieben und
erschien
1922 in Würzburg in einer geradezu läppischen Auflage. Alle
Versuche,
diese einzigartige Biographie des großen Pseudo-Philosophen Dr.
Stanislaus
Lehmann antiquarisch zu beziehen, sind zum Scheitern verurteilt. Es
darf
mit Fug und Recht vermutet werden, daß der wirkliche Name des in
den Zehner- und Zwanziger Jahren Pseudo-Philosophen, der in Berlin
wirkte,
nicht Stanislaus Lehmann war.
Details
über
Alter, Aussehen, Familienstand und
Haarfarbe
des geschwätzigen Moderators Joachim Deicke und des "Mannes aus
dem
Jenseits" Paul E. Pop werden in der Regel nicht beantwortet. Bei
dennoch
kursierenden photographischen oder holographischen Abbildungen handelt
es sich mit Sicherheit um bösartige Fälschungen, die von den
Mächten der Finsternis in Umlauf gebracht worden sind.
Diese
Informationen
sind vertraulich und können jederzeit von jederfrau und jedermann
widerrufen werden.
Ein bißchen
Lob & Hudel
"Lassen Sie mich zunächst Ihre
Sendung
loben! Dies geschieht übrigens gänzlich unabhängig von
der
Frequenz, auf der dieser gelauscht werden kann." (Frank W., Bremen)
"Falls die Sendung 'Pops Tönende
Wunderwelt'
wirklich beendet worden wäre, bedeutet das eine mittlere
Katastrophe
für alle Pseudo-Philosophen." (Rolf S., Bremen)
"Für mich bleibt diese Sendung
eine
der besten, die derzeit laufen, nicht zuletzt, weil die
ausgewählte
Musik die Stimmung der Geschichten wie die Faust aufs Auge trifft."
(Oliver
B., Krippen)
"Vielen Dank für die herrlichen
Sendungen!"
(Nadja A., Berlin)
"Ich wünsche der Wunderwelt noch
viele
Jahre!"( Jörn C., Wittmund)
"Viele Grüße an Pop, wenn
Du
ihn das nächste mal triffst. Seine Briefe sind ein wunderbarer
Ausklang
für das Wochenende." (Björn P., Bremen,)
Fremdsprachig